07.10.2016

Neuerscheinung: Sites of Mediation

BGSH-Mitglieder publizieren gemeinsam mit Basler, Berner und internationalen KollegInnen Forschungsergebnisse zur Verflechtungs- und Globalgeschichte Europas (XV-XVII Jhd.)

Pünktlich zum Abschluss des ProDoc Sites of mediation ist der Abschlussband des interdisziplinären, gemeinsamen Graduiertenprogramms der Universitäten Basel und Bern unter dem Titel "Sites of Mediation. Connected Histories of Places, Processes, and Objects in Europe and Beyond, 1450–1650" erschienen. Das Buch thematisiert Wechselwirkungen von lokalen und überregionalen Prozessen in der Formierungsphase eines sich globalisierenden Europa. Im Fokus stehen die dynamischen Beziehungen zwischen sites, Akteuren, Objekten und Bildern in Antwerpen, Amsterdam, Basel, London, Rom und Venedig. Diese frühneuzeitlichen Städte waren auf verschiedenen Ebenen global vernetzt und interregional verflochten und werden hier als sites of connectivity, als Orte von Begegnungen und Austausch, vorgestellt.

Der von Susanna Burghartz (Universität Basel, Geschichte), Lucas Burkart (Universität Basel, Geschichte) und Christine Göttler (Universität Bern, Kunstgeschichte) herausgegebene Band unterstreicht unter anderem das Potential der Verbindung von Globalgeschichte und material culture sowohl auf Makro- wie auf Mikroebene. Präsentiert werden neue Forschungen und methodische Ansätze in den Bereichen frühneuzeitlicher (globaler) Geschichte, Kunstgeschichte, Wissensgeschichte und urban studies. Das Buch umfasst Beiträge international profilierter Wissenschaftlerinnen wie Antonella Romano (EHESS Paris), Claudia Swan (Northwestern University Evanston, Illinois) und Daniela Bleichmar (University of Southern California, Los Angeles) ebenso wie Aufsätze aller neun im Rahmen des vom SNF finanzierten ProDocs in Basel und Bern Doktorierenden (an der Basel Graduate School of History: Benedikt Bego-Ghina, Davina Benkert, Franziska Hilfiker, Nicolai Kölmel, Michael Schaffner, Sarah-Maria Schober, am Institut für Kunstgeschichte Bern: Ivo Raband, Jennifer Rabe, Stefanie Wyssenbach) und der assoziierten Mitglieder des Programms Tina Asmussen (MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) und Nadia Baadj (University of Groningen).

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