Prof. Dr. Madeleine Herren

Assoziierte Trägerin

Direktorin des Europainstituts

Neuere und Neuste Geschichte

Europainstitut

Gellertstrasse 27
CH-4020 Basel

Tel.: +41 (0)61 207 48 64

madeleine.herren-oesch@unibas.ch

Zur Person

1997: Habilitation an der Universität Bern mit einer Venia Docendi für Neuere Geschichte zum Thema «Hintertüren zur Macht. Internationalismus und modernisierungsorientierte Außenpolitik in Belgien, der Schweiz und den USA 1865-1914»

1989: Promotion zum Thema «Internationale Sozialpolitik vor dem Ersten Weltkrieg aus der Perspektive der Dritten Französischen Republik»

1985: Lizentiat in Neuerer Geschichte, Schweizergeschichte und Neuerer deutscher Sprache und Literatur mit einer Lizentiatsarbeit über «Aspekte cisleithanischer Sozialpolitik». Gymnasiallehrerdiplom für Geschichte und Deutsch

1976–1985: Studium der Neuen Allgemeinen Geschichte, Schweizergeschichte sowie der neuen deutschen Sprache und Literatur an der Universität Bern

2013: Professorin für neuere Geschichte und Leiterin des Europainstituts der Universität Basel

2012-2013: Prodekanin an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg

2011: Professeure invitée à la Maison de l’Histoire, Université de Genève

2007-2012: Direktorin des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“

2007–2008: Sprecherin des Zentrums für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften (ZEGK), Universität Heidelberg

seit 2004: Ordinaria für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg

Forschungsschwerpunkte

Schwerpunkt von Forschung und Lehre sind die allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Geschichte Europas und sowie Methoden und Theorien der Geschichtswissenschaft. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Geschichte Europas, der europäischen Expansion und Integration. Ein besonderes Augenmerk gilt der Globalgeschichte und der Frage, wie sich  globale, lokale und nationale Akteure gegenseitig beeinflussen. Für die Globalgeschichte ist weniger eine geographische denn eine methodische Öffnung zentral. Sie geht über die Geschichte der Nation und über den historischen Vergleich hinaus und thematisiert Grenzen und deren Überschreitungen im weitesten Sinne. Globalgeschichte zieht dem historischen Vergleich die Analyse transkultureller Prozesse, Konzepte und Akteure vor und versteht sich als disziplinäre Brücke zu den Area Studies. Thematische Schwerpunkte in Lehre und Forschung stellen u.a. Kolonialpolitik und Dekolonisierung in Asien und Afrika und die Geschichte internationaler Organisationen und Netzwerke dar. Die Forschungsarbeit ist auf Grenzen und deren Überschreitungen, auf Konzepte der gegenseitigen Beeinflussung von globalen, lokalen und nationalen Akteuren und dem Transfer von Wissen und Informationen in verschiedenen thematischen Bereichen fokussiert:

  • Europäische Geschichte und Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Geschichte internationaler Organisationen, des Völkerbunds und der Vereinten Nationen
  • Internationalismus und außenpolitische Netzwerke im 19. Jahrhundert, Soft Power und Public Diplomacy
  • Geschichte grenzüberschreitender zivilgesellschaftlicher Netzwerke
  • Historiographie und Methoden der Geschichtswissenschaft, transkulturelle Verflechtungen
  • Enzyklopädien, Wissenstransfer und Informationskulturen

weitere Informationen auf der Website des Europainstituts Basel