Objektzeiten. Antike Artefakte und historische Zeitvorstellungen in transepochaler Perspektive - 11.-12.6.21

Internationaler Workshop

Von welchen Zeiten ‚zeugen‘ Ruinen? Warum war und ist es historischen AkteurInnen ein Bedürfnis, antike Relikte zu datieren? Welche Bedeutung haben die ‚Altersspuren‘ eines Monuments für dessen Wertschätzung?
Solchen Fragen geht unsere Tagung nach, die antiken Artefakten als Trägern von Zeitvorstellungen gewidmet ist. Im Verlauf der Tagung sollen damit zwei bisher weitgehend unabhängig verlaufende Forschungsstränge – Studien zu objektbezogenen Erinnerungs- und Geschichtspraktiken sowie Theoreme der Zeiterfahrung – miteinander in Dialog gebracht werden. Dadurch ergeben sich etwa Fragen danach, welche ‚Vergangenheit‘, das heisst welche Epochen und Zeiträume mit antiken Artefakten assoziiert oder welche Erzählmuster, Narrative und Zeitvorstellungen anhand von Objekten entworfen wurden. Somit soll ein epochen- und disziplinenübergreifender Dialog entstehen. Neben der nationalen und internationalen Vernetzung geht es auch um eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Basler Nachwuchswissenschaftler*innen der BGSH und der DBAW.

Der Workshop wird von den BGSH-Mitgliedern Mirjam Hähnle und Julian Zimmermann organisiert

Wann und wo?

Freitag, 11.6.2021, 10:00-18:00 Uhr und Samstag, 12.6.2021, 9:00-14:00 Uhr

Der Workshop findet online via Zoom statt.

Anmeldung

Bis zum 7.6.2021 via dieses Formular.

Kontakt

mirjam.haehnle(at)unibas.ch

julian1.zimmermann(at)geschichte.uni-regensburg.de