Winter School - Wirtschaften in der Vormoderne - 23. - 26.1.2017

Theorien und Methoden für ein vieldiskutiertes Forschungsfeld

Kann eine Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mehr leisten, als eine Vorgeschichte des Kapitalismus zu erzählen? Die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung steht vor der Herausforderung, zum einen mit der Vielzahl von theoretischen Ansätzen und Großnarrativen umgehen zu müssen, die in den letzten hundert Jahren zur europäischen Wirtschaftsgeschichte entwickelt wurden. Ausserdem lassen sich viele wirtschaftshistorische Quellen mit den klassischen hermeneutischen Methoden der Geschichtswissenschaft schwer bearbeiten. Das methodische Instrumentarium für wirtschaftsgeschichtliche Arbeiten muss daher erlernt und eingeübt werden.

Die Winter school will diese Herausforderungen angehen und für Masterstudierende und Doktorierende eine Möglichkeit bieten, sich intensiv mit innovativer älterer wie jüngerer Forschungsliteratur, theoretischen und konzeptionellen Ansätzen und verschiedenen Methoden wirtschaftshistorischer Forschung zu befassen. Neben intensiver Lektüren wird die Gelegenheit bestehen, eigenes Material und Fragestellungen in einem Quellenworkshop zu diskutieren.

Dozierende

Dr. des. Eva Brugger, Dr. Ulla Kypta

Wann & wo

23. bis 26. Januar 2017
Departement Geschichte, Hirschgässlein 21, 4051 Basel 

Anmeldung

Verbindliche Anmeldung über MONA bis zum 17. Oktober 2016. Link zum VVZ-Eintrag.

Obligatorische Vorbesprechung: 13. Oktober 2016, 12.15 – 14 Uhr, Seminarraum 2

Rückfragen

Dr. Ulla Kypta, ulla.kypta@unibas.ch