Geographische Informationssysteme (GIS) in der Historischen Forschung. Eine Einführung

Doktorierendenworkshop im FS 2017

Im Rahmen der „Digital Humanities“ hielten Geographische Informationssysteme, kurz: GIS, in die Geschichtswissenschaften Einzug: dann Historical GIS: „GIS as a combination of Geography as the study of spatial differentiation and history as the study of temporal differentiation. Historical GIS provides the tools to combine them to study patterns of change over space and time.” (Knowles). Idealerweise inspiriert HGIS Historiker/innen dazu, Quellen in neuer Weise zu kombinieren, geographische Kontextualisierung in ihrer Interpretation zu berücksichtigen und vor diesem Hintergrund frühere Erkenntnisse zu hinterfragen ... und vor allem: neue Fragen zu stellen! Unter Anleitung von Lukas Loos (Geoinformatik), Dr. Armin Volkmann (Archäologie, JRG "Digital Humanities and Digital Cultural Heritage") und Dr. Kilian Schultes (Historiker) üben wir uns in Geocoding (Versehen von Orten mit Koordinaten), in der Vektorisierung von historischen und/oder thematischen Karten (die Voraussetzung für die digitale Weiterverarbeitung) und in der Georeferenzierung von Karten (Rubbersheeting: „Pinnen“/Entzerren von 2-D-Karten zurück auf den digitalen Globus). Die Veranstaltung richtet sich bewusst an Doktorierende, die über keine Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Sie werden praktisch eingeführt und müssen keine Vorkenntnisse mitbringen.

Wann

Do. 23. 2. (Nachmittag) - Fr. 24. 2. (Vormittag)
Do. 30. 3. (Nachmittag) - Fr. 31. 3. (Vormittag)

Anmeldung

Für alle Teilnehmer/innen: bis spätestens 31. Januar via Flexiform-Formular.

Für Doktorierende, die einen Kreditpunkt erwerben möchten: Zusätzlich über MoNA - Link zum VVZ-Eintrag.

Rückfragen

roberto.sala@unibas.ch