Schreiben in der Historischen Forschung. Ein Schreibintensivum - 23.-25.10.2017

Workshop mit Ingrid Scherübl

Dieses  dreitägige  Seminar  richtet  sich  an  Promovierende der Geschichte,  die   ein  konkretes  Textprojekt  abarbeiten  möchten,  dabei  effektive   Schreibstrategien  erlernen  wollen  und  ihr  Selbst-­  und  Zeitmanagement   verbessern  möchten. Ein Produktionsschub für Eure Dissertationen sowie ein Anstoss, Euer Schreiben zu reflektieren. Weitere Erläuterungen findet Ihr im Programm.

Wann & wo

Mo., 23.10. - 16 bis 18 Uhr, Seminarraum 1, Departement Geschichte, Hirschgässlein 21
Di., 24.10 - 9:30 bis 18:30, Mehrzweckraum 035, Kollegienhaus, Petersplatz
Mi., 25.10 - 9:30 bis 12:00, Seminarraum 2, Departement Geschichte, Hirschgässlein 21

Programm 

Mo. 23.10. 16-­18  Uhr - Selbststeuerung  im  Schreibprozess. Einführung  in  das  Selbstcoaching  beim  Schreiben 

Kaum  eine  Arbeit  hängt  so  komplett  an  einem  selbst  wie  das  Schreiben.  Die   persönlichen  Stimmungen,  Befindlichkeiten  und  die  individuellen  Vorlieben   und  Eigenarten  sitzen  immer  mit  am  Schreibtisch.  Bei  anspruchsvollen   Textprojekten  braucht  es  daher  nicht  nur  die  Fähigkeit,  Ideen  zu  haben  und   diese  zu  formulieren,  sowie  wissenschaftliche  Sorgfalt.  Es  geht  vor  auch  um   die  Fähigkeit  loszulegen  und  dranzubleiben!  In  dieser  Abend-­Session  wird  es   darum  gehen,  wie  Sie  sich  selbst  durch  anspruchsvolle  Arbeitsprozesse   coachen  können. 

Di. 24.10.  9.30-­18.30 Uhr - Intensiv-­Schreibprozess  vom  weißen  Blatt  zur  runden  Rohfassung 

Die Teilnehmenden  gehen  gemeinsam  durch  einen  angeleiteten  Intensiv-­Schreibprozess.  Er   umfasst  acht  Stunden,  ist  stark  strukturiert  und  effektiv.  Hier  schreiben  Sie  an   nur  einem  Tag  einen  Text:   ein  Buch-­  oder  Dissertationskapitel, ein  Exposé, einen  Journal-Artikel, einen  Vortrag, einen Antrag. 

Sie  beginnen  mit  einem  weißen  Blatt  und  gehen  mit  einer  fertigen  Rohfassung  nach  Hause.  Das  Programm  ist  hart  aber  effektiv  und  macht  sehr   viel  Spaß. Die Teilnehmenden  erhalten  noch  genaue  Informationen  zur  Vorbereitung  auf  diesen  Tag.   Wichtig  ist:  Wir  beginnen  wirklich  beim  weißen  Blatt  und  arbeiten  uns   gemeinsam  zu  einer  runden  Rohfassung  vor.  Um  9.30  Uhr  geht  es  los  und   wie  Woody  Allen  sagt:  „Showing  up  is  80%  of  success“. Um  13  Uhr  ist  eine  Stunde  Mittagspause  und  abends werden die Teilnehmenden  sehr  viel   geschrieben  haben!   

Mi. 25.10  9.30-­12  Uhr - Neun  Strategien  für  produktives  Schreiben 

Am  Folgetag  werden  die Teilnehmenden  aus  dem  Erlebnis  Ihrer  eigenen  Schreib-­ Produktivität  Schlüsse  ziehen  und  sie  in  Ihrem  Alltag  verankern    damit  Ihr   Schreiben  durch  besseres  Zeit-­  und  Selbstmanagement  besser  gelingt. 

Wer

Als Kulturwissenschaftlerin, Trainerin und Schreibcoach unterstützt Ingrid Scherübl WissenschaftlerInnen auf ihren Karrierewegen mit motivierenden Gruppenformaten. 2014 hat sie zum Beispiel eine Klostersimulation für Schreibende - den sogenannten „Schreibaschram“ - an der Universität der Künste Berlin gegründet.

Ihre Kurse sind Schreibproduktivitäts-Erlebnisse. Durch sie erlernen die Teilnehmenden, wie sie effektiver schreiben können. Ziel ist dabei einerseits der Logik ihrer Produktivität auf die Spur zu kommen, um ihren Alltag entsprechend einzurichten, und andererseits Output für ihr aktuelles Textprojekt zu produzieren. Die Arbeitsatmosphäre ist zielorientiert, ressourcen-aktivierend und wertschätzend.

Mehr zu Ingrid Scherübl und ihrer Arbeit unter schreibaschram.de

Publikation  zum  Workshop

Günther,  Katja  /  Scherübl,  Ingrid  Der  Schreibimpulsfächer  -­  Inspirationen   für  das  Selbstcoaching  beim  Schreiben,  utb-­Verlag,  Stuttgart  2015  

Anmeldung

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Derzeit sind keine freie Plätze vorhanden, aber Sie können anna.leyrer@unibas.ch kontaktieren, um auf die Warteliste zu kommen.

Doktorierende die einen Kreditpunkt erwerben möchten, melden sich zusätzlich über MOnA.

Kontakt

anna.leyrer@unibas.ch