Werkstattbericht: Eine transnationale Geschichte Europas. 1760-2000

Ein Buchvorhaben von Dr. Bernhard Struck – Do. 14.12.2017

In seiner Präsentation wird Dr. Bernhard Struck (St Andrews) sein aktuelles Buchprojekt vorstellen, dessen Titel ›Modern Europe, c.1760-2000. A Transnational History" ‹ lautet (Bloombury Verlag). Der Band ist als Einführung in die europäische Geschichte des 19. bis 20. Jahrhunderts angelegt und soll als eine Synthese der bestehenden und wachsenden Forschung über transnationale Geschichte fungieren. Konzeptuell geht das Buch nicht von einer starren Infragestellung des Nationalstaates aus, sondern blickt auf die vielfältigen grenzüberschreitenden Bewegungen, transnationalen Verflechtungen und Brüche, die Europa und seine politischen Strukturen in den letzten 250 Jahren geprägt haben. Damit wird eine Geschichte des modernen Europas erzählt, die eine auf der Bildung von Nationalstaaten beruhenden Chronologie transzendiert. Der Werkstattbericht richtet sich an alle Doktorierende, Studierende und Interessierte, die Einblicke in die Genese eines historiographischen Werkes – mit all seinen Fortschritten, Problemen und Herausforderungen – erhalten möchten.

Eine Veranstaltung der BGSH in Zusammenarbeit mit dem Europainstitut.

Wann und Wo

Do. 14. Dezember 2017, 14.15 bis 16.00 Uhr

Department Geschichte, Hirschgässlein 21, Seminarraum 1 

(der ursprünglich angekündigte Termin, 26.10., wird auf den 14.12. verlegt!)

Wer

Dr Bernhard Struck lehrt moderne europäische Geschichte an der Universität von St. Andrews und war von 2009-2015 Gründungsdirektor des dortigen Institute for Transnational and Spatial History. Er hat in Geschichte an der Technischen Universität Berlin und der Universität von Paris I, Sorbonne promoviert. Seine Forschung konzentriert sich auf Europa im 18. und 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf deutsche, französische und polnische Geschichte.

Anmeldung

Für alle Teilnehmende: bis Montag 4. Dezember unter diesem Link

Rückfragen

roberto.sala@unibas.ch