Ein neuer Weg zur Textverarbeitung? Latex als Instrument der historischen und geisteswissenschaftlichen Forschung - 27. - 28.09. - 11.10.2018

Workshop mit Klaus Wendel

"LaTeX ist das einzige Programm, das fertig ist!", sagen die Spötter. "Jawohl, und zwar schon seit drei Jahrzehnten!" möchte man dem entgegenhalten. LaTeX ist vor allem extrem robust, vielseitig, stets modern und insbesondere in den Naturwissenschaften sehr weit verbreitet. Der Workshop wird zeigen, welche enormen Möglichkeiten das Textsatzsystem LaTeX auch beim Abfassen geisteswissenschaftlicher Arbeiten bietet – im Kontrast zu den üblichen Textverarbeitungsprogrammen "Word", "LibreOffice" etc. Zunächst werden wir die Grundlagen von LaTeX erlernen: Was ist eine Präambel? Wie setze ich Text? Wie gestalte ich Fußnoten, Endnoten und Verzeichnisse? Literaturverzeichnisse erstellen wir mit Bibtex. Dank Verwendung des ausgefeilten Editors LyX machen wir LaTeX auch für kurze Texte und unsere Korrespondenz alltagstauglich. Mit dem TikZ-Package werden wir schließlich sogar zeichnen und "plotten". Nebenbei erfahren wir ein paar nützliche Tricks zur effizienten Textüberarbeitung mit "Regulären Ausdrücken", die auch Word-AnwenderInnen Nutzen bringen könnten. Dabei ist LaTeX ein idealer Einstieg, um die Grundsätze der Textkodierung kennenzulernen, die auch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten bieten.

Die TeilnehmerInnen werden darum gebeten einen Laptop mitzunehmen. Wenn möglich soll LaTeX bereits installiert sein, ansonsten kann die Installation auch zu Beginn des Kurses stattfinden.

Wann & Wo

Do. 27.9., 16:00-19:15 / Fr. 28.9., 9:00-13:00 / Do. 11.10., 9:00-13:00

Seminarraum 2 am Departement Geschichte, Hirschgässlein 21, 4051 Basel.

Wer

Klaus Wendel ist Inhaber von Archium, einem Unternehmen, das IT-basierte Dienstleistungen für die Archivierung historischer Bestände bietet. Er hält regelmässig Lehrveranstaltungen über die Anwendung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften.

Anmeldung

Bis zum 13.9.28 via dieses Anmeldeformular.

Für Doktorierende der Universität Basel zusätzlich via MOnA bis zum 15. Oktober 2018.

Kontakt

laura.ritter(at)unibas.ch