Geographische Informationssysteme (GIS) in der Historischen Forschung - 20.3.2019, 17.4.2019

Workshop mit Benjamin Hitz

Der sogenannte „spatial turn“ hat die Geschichtswissenschaft dazu animiert, die räumliche Dimension historischer Gegebenheiten stärker in den Fokus zu nehmen. Was läge da näher, als sich im Rahmen der „Digital Humanities“ Geographischer Informationssysteme, kurz: GIS, zu bedienen? GIS kann HistorikerInnen helfen, Quellen in neuer Weise zu kombinieren, geographische Kontextualisierung in ihrer Interpretation zu berücksichtigen und vor diesem Hintergrund frühere Erkenntnisse zu hinterfragen, vor allem aber: neue Fragen zu stellen! Dieser Workshop führt ins konkrete Arbeiten mit QGIS, einer Gratissoftware, ein, und geht dabei auf alle Schritte von der Quelle zur fertigen Kartendarstellung ein: Erzeugung und Strukturierung von Daten, Einpassen von Kartenmaterial, Darstellungsoptionen und Erzeugung von Output. Ausserdem bietet er Raum zur Reflexion über pragmatische Fragen (was ist machbar im Rahmen eines Projekts) und zum möglichen Erkenntnisgewinn dank GIS. Die Veranstaltung richtet sich bewusst an Doktorierende, die über keine Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Sie werden praktisch eingeführt und müssen keine Vorkenntnisse mitbringen.

Wann und wo?

Mittwoch, 20.3.2019 und 17.4.2019, jeweils von 9:00-12:00 sowie von 13:00-17:00, inkl. Lunch.

Seminarraum an der Kanonengasse 27, 4051 Basel.

Anmeldung

Bis zum 06. März 2019 via dieses Anmeldeformular.

Für Doktorierende der Universität Basel zusätzlich via MOnA bis spätestens 18. März 2019. 

Kontakt

laura.ritter(at)unibas.ch